B46 Taimanow-Variante 1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nc6 5. Nc3 a6 Übungen 1
Ich komme über die
B40 Französiche Variante zur B46 Taimanov, indem ich den schwarzen Bauer auf d4 mit dem Springer schlage, oder auch über
B27 –> B30 –> B23 –> B45 –> B46 bzw.
B20 –> B27 –> B30 –> 33 –> B44 –> B45 –> B46
Kasparov gegen die Welt 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.Bb5+ Bd7
Die Partie Kasparov gegen die Welt (B52) (hier auf Wikipedia) ist auf der Stratseite zu finden, weshalb ich sie hier nicht mehr einbinde.
Nach 4.Bxd7 und Qxd7 haben wir hier 3 Spitzenpartien, die zeigen wie es weiter gehen kann:
Und eine Partie, mit der ich nicht gerechnet hätte und mich wirklich überrascht – Kasparov verliert gegen Caruna. Natürlich ist mir klar, dass der Vizeweltmeister ein hervorragender Spieler ist, aber Kasparov hielt ich immer wieder für unbesiegbar. 😉
B32 Sizilianische Verteidigung, Löwenthal und Kalaschnikow Variante
Auf dieser Seite zeige ich nur die Zugfolge zur Ausgangsposition, der B32 Löwenthal Variante, aus der Schwarz im nächsten Zug in die Kalschnikow wechseln kann. B32 Sicilian Open, Löwenthal und Kalaschnikow Variation
Die B32 Löwenthal- und Kalaschnikow gehören zu meinen Lieblingseröffnungen, weshalb ich mich näher damit beschäftige.
Für mein Repertoire habe ich mir eigene Artikel angelegt, da ich dort das Augenmerk nur auf diese Möglichkeiten lege, die für mein Spiel relevant sind. Ich erarbeite mir da also nur meine Zugfolgen, für die ersten Züge.
Um näher auf die Löwenthal und Kalaschnikow eingehen zu können, lege ich mir hier eine Art Minibuch zur B32 Löwenthal- und Kalaschnikow Variante an. Diese Seite ist die Ausgangsseite und wegen der Übersichtlichkeit und zum Navigieren dient mir folgendes Inhaltsverzeichnis:
Siehe dazu auch Sweschnikow-Variante (Wikipedia) und aus dieser Seite zitiert:
Die Hauptideen des Schwarzen sind häufig mit einer Bauernmajorität im Zentrum verbunden. Diese entsteht, wenn Schwarz nach Lg5xf6 mit dem Bauern g7xf6 zurückschlägt und den so entstandenen Doppelbauern mit f6–f5 auflöst. Dazu kann sogar ein Bauernopfer gerechtfertigt sein. Schwarz erhält aktives Spiel in den halboffenen c- und g-Linien und besitzt das Läuferpaar. Typisch ist auch der Bauernvorstoß b7–b5–b4.
Weiß kontrolliert das Zentralfeld d5, das mit einem Springer besetzt werden kann. Dazu erfolgt oft das Springermanöver Sb5–a3–c2–e3–d5. Zudem kann Weiß auf der halboffenen d-Linie gegen den schwarzen rückständigen Bauern d6 spielen. Wegen der schwarzen Bauernschwächen ist das Endspiel oft günstiger für Weiß.
Die ganze Gruppe B70 bis B79 gehört dem Sizilianischen Drachen, wobei die Grundausgangsstellung in der B70 gefunden wird mit 1.e4 c5 2.Nf3 d6 3.d4 cxd4 4.Nxd4 Nf6 5.Nc3 g6 was die Stellung in der Abbildung ergibt.
Die Drachenvariante ist ein Abspiel der Sizilianischen Verteidigung, einer Eröffnung im Schachspiel. Sie wurde erstmals um 1880 vom Eröffnungstheoretiker Louis Paulsen angewandt. Kasparow wandte sie 1995 erfolgreich im WM-Match gegen Anand an.
Dieser Seite ist nur eine erste allgemeine Einführung in den Sizilianischen Drachen, dann kann ich empfehlen:
Aus dem Spiel Karpov gegen Kortchnoi.
Als 6. Zug für Schwarz mit dem Springer auf g4 zu kommen ist keine gute Idee, weil dann das Schach mit dem weißen Läufer schwer zu verteidigen ist. Daher Läufer g7.
Falls Weiß an Stelle 9. rochiert kann mit d5 das Zentrum aufgebrochen werden, oder die Springer tauschen und den Läufer auf e6 bringen. Im Beispiel kommt statt der Rochade aber der Läufer auf c4.
Falls Weiß als 11. Zug den Bauernsturm mit h4 startet, ist das eine Siegeschance für Schwarz, indem der Springer auf d4 geschlagen wird und wenn die Dame den Springer zurück schlägt kommt der zweite Springer auf g4 und es sind Dame und beide Läufer gleichzeitig bedroht.
Im 20. Zug machte Kortchnoi einen Fehler mit Turm auf c5, der zum Sieg nach e5 von Karpov führte.
Daher wird mit einer besseren Version fortgesetzt im Zug 19.
Beispiel 2:
Hier wird bevor der weiße Läufer gebracht wird rochiert und nach König auf b1 wäre es ein Fehler die Dame auf a5 zu bringen. Es kommt zu interessanten Stellungen und der 25. Zug war ein Schlüsselzug, der zu einem Desaster führen konnte. Weiß hatte nur noch die Möglichkeit zu einem Schach und es kam erneut zu einer interessanten Stellung, nach schwarze Dame auf f6 und Turm schlägt auf h8.
Und hier noch eine Partie, die als Robatsch (Modern) Defense beginnt: